Um die Restcent-Spende der Westnetz-Mitarbeitenden kümmert sich der Betriebsrat – das Geld wird meist unter drei Initiativen aufgeteilt. Jetzt ist erstmals auch das Kindertrauerzentrum MÖWE mit 1.000 Euro berücksichtigt worden.
„Wir freuen uns sehr über dieses Engagement der Westnetz-Belegschaft, die Arbeit unseres Kindertrauerzentrums ist ohne Spenden nicht machbar,“ sagt Projektleiterin Beate Schwedler. Christane Marek und Birgit Ludwig vom Westnetz-Betriebsrat ließen sich vor Ort genau erklären, wie die Arbeit des Trauerzentrums funktioniert.
„Gut, dass es diese Initiative jetzt in Dortmund gibt,“ lobt Christiane Marek. Fünf Gruppen von Kindern und Jugendlichen, die eine Hauptbezugsperson durch den Tod verloren haben, treffen sich inzwischen in der MÖWE. Alle Gruppen sind voll belegt, nur in der Familiengruppe mit Kindern unter sechs Jahren, in denen ein Kind verstorben ist, gibt es noch ein bis zwei Plätze. Darüber hinaus gibt es aktuell 17 Anfragen von betroffenen Familien.

