SPD zu Gast bei MÖWE

Mit großem Interesse und vielen Fachfragen informierten sich die SPD-Ratsleute aus dem Bereich Jugend und Soziales über die Arbeit des MÖWE Kindertrauerzentrums in Hörde. „Es ist nicht die Trauer, die uns schwächt, sondern das Schweigen darüber. Hier bei MÖWE werden Räume geschaffen, in denen Kinder und Jugendliche ihre Trauer ausdrücken können. Das gibt ihnen die Kraft wieder in die Zukunft zu blicken.“ So fasste Martin Grohmann, Kinder- und Jugendpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, den Besuch zusammen.

Die Sommerpause nutzten die SPD-Ratsleute, um sich darüber zu informieren, welche Arbeit bei der MÖWE Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche geleistet wird. Beate Schwedler (Projektleitung) und Katrin Ribling (Pädagogische Leitung) schilderten, was in den neun Monaten seit Eröffnung in der Hörder Rathausstraße bisher geschah. So sind inzwischen zwei Kindergruppen und eine Jugendlichengruppe voll belegt. Außerdem sind Kinder, bzw. Familien auf der Warteliste und es gibt Einzelbegleitungen für Familien mit sehr kleinen Kindern, die noch nicht in den Gruppen aufgefangen werden können. Christiane Großkopf schilderte ihren Eindruck als Ehrenamtliche in der Begleitung der Kindergruppen.

Perspektivisch wird von MÖWE ein Workshop-Konzept erarbeitet, um pädagogischen Fachleuten Unterstützung im Umgang mit Tod und Trauer anzubieten. Die MÖWE ist außerdem mit anderen Dortmundern im Austausch über Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche durch den Arbeitskreis Tod, Trauer, Suizidalität, der bei der Dortmunder Schulsozialarbeit angedockt ist.

Andrea Kessler (SPD, Anna Spaenhoff (SPD), Beate Schwedler (MÖWE), Uwe Kaminski (SPD), Katrin Riebling (MÖWE), Sandra Spittner (SPD). (Foto: Christiane Großkopf)

 

 

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